20.05.2022

Einigung und Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst erreicht

In der dritten Verhandlungsrunde konnten sich der dbb und die VKA, nach einer Verlängerung der Verhandlungen, einigen.

„Unsere Kernforderungen nach mehr Attraktivität durch Perspektiven und einem Einstieg in die dringend benötigte Entlastung finden sich im Tarifergebnis wieder. Das sah nicht immer so aus. Die Streiks, besonders in der vergangenen Woche, und die Geschlossenheit der Beschäftigten haben den Arbeitgebern gezeigt, dass ihre Verweigerungshaltung nichts bringt. Am Verhandlungstisch haben wir für diesen ordentlichen Kompromiss konstruktiv gekämpft. Die Arbeitgeber mussten einlenken. Im Ergebnis stehen direkte und spürbare Verbesserungen für die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst“, fasst dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing, Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der komba Gewerkschaft, zusammen.

Mit Blick auf das Ergebnis macht Sandra van Heemskerk, stellvertretende Bundes- und NRW-Landesvorsitzende der komba, deutlich: „Mit mehr Perspektiven, einem ersten guten Schritt in Richtung Entlastung und einer monetären Aufwertung haben wir einiges für die Beschäftigten erreicht. Zu einem Kompromiss gehört auch, dass nicht immer alle Forderungen erfüllt werden. Alles in allem profitieren sowohl die Kolleginnen und Kollegen der sozialen Arbeit als auch des Erziehungsdienstes von diesem Abschluss.“

Bis die dritte Verhandlungsrunde jedoch zu einem Abschluss kam, musste noch ein Tag an den ursprünglich festgesetzten Verhandlungszeitraum drangehängt werden. An diesem Tag wurde um weitreichende Verbesserungen gekämpft, damit am Ende ein ordentlicher Kompromiss mit dem VKA erzielt werden konnte. Insbesondere bei dem Thema der Entlastung hat die VKA einen Fortschritt zunächst blockiert, nun aber gebe es konkrete Perspektiven bei diesem wichtigen Thema, wie Andreas Hemsing berichtete. „In dieser dritten Runde haben wir konstruktiv auf einen Kompromiss hingearbeitet“, führte Hemsing weiter aus. „Dazu gehört, dass wir auch Teile unseres Forderungspakets nicht weiterverfolgen konnten. In der Gesamtbetrachtung jedoch haben wir viel von dem erreicht, was für unsere Kolleginnen und Kollegen direkt und spürbar Verbesserungen erbringt.“

Die einzelnen Kernpunkte des Kompromisses können im angefügten Flugblatt des dbb´s entnommen werden. Das offizielle Einigungspapier ist unter www.dbb.de/sue nachlesbar. 

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Landesgewerkschaft Hessen
Vorsitzender
Richard Thonius
Braubachstraße 10
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Tel 069 - 92 88 49 55
Fax 069 - 28 56 13
E-Mail geschaeftsstelle(at)komba-hessen.de

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